Die besten Bücher über die gesunde Ernährung des Hundes und das Barfen

Jahrelang beglückte uns ein Katzennahrungsspezialist mit der einprägsamen Werbebotschaft: „Katzen würden Whiskas kaufen!“ Da drängt sich der Gedanke auf, was würden denn eigentlich Hunde gerne kaufen? Das Angebot für Hundefutter ist nämlich so unüberschaubar, wie das Angebot von Zahnbürsten. Dabei ist die richtige Ernährung für die Gesundheit und damit ein schönes Haarkleid des Hundes von immenser Wichtigkeit.

Die Werbung verspricht seit Jahren einen „ganzen Kerl Dank Chappi“. Im Internet wird der Happy Dog aus dem Fressnapf propagiert und der Unterschied zwischen Trocken- und Nassfutter erklärt. Der Hund wird nur dann frolic(h) und glücklich, wenn er eine „Hauptmahlzeit Complete“ mit Karottengeschmack verspeist und für „unterwegs“ dann noch 12 x 80 Gramm Rind im Gepäck hat. Für die geschmackliche Abwechslung sorgt der freundliche Euka-Nubier mit den Geschmacksrichtungen „Lamm und Reis“ oder  „Rind“. Doch damit nicht genug. Es gibt Hundefutter für „Daily Care“ und „Wild nature“. Für die sensible Verdauung gibt es ebenso das passende Fertigfutter, wie für den dicken Hund. Der wird nämlich mit Hundefutter-Light verwöhnt. Und zum Nachtisch gibt es Snacks, Hundeschokolade und etwas für den kleinen Hunger zwischendurch. Garniert werden beinahe alle Hundefutterarten mit den Begriffen „Bio“ und „natürlich“. Gegen diese Produktfülle ist der Handytarifdschungel die reinste Erholung. Wer soll sich da noch auskennen?

Licht in das Dunkel bringt teilweise die Stiftung Warentest, die sich regelmäßig  mit diesem Thema beschäftigt. Natürlich sollte man auch seinen Züchter nach guten Erfahrungen fragen und sich fundierte Literatur zum Thema anschaffen.

Bücher über gesunde Hundeernährung verschaffen Überblick

Zunächst einmal ist es wichtig, dass man sich einen Überblick über die gesunde Hundeernährung verschafft. Welche Bedürfnisse hat gerade mein Hund?
Speziell in jungen Hundjahren, am besten schon im Welpenalter, werden die Grundlagen für ein unbeschwertes Hundeleben gelegt. Es rentiert sich in jedem Fall frühzeitig eine passendes Hundefutter-Buch zu konsultieren. Insbesondere bei der individuellen Betreuung von kranken Hunden geben Hundefutter-Ratgeber wertvolle Hinweise für die optimale Versorgung des Hundes. Aber auch für den gesunden Hund sollte überlegt werden, ob industriell hergestelltes Hundefutter der Weisheit letzter Schluss ist. Im Zuge der Diskussion um gesunde Ernährung für den Menschen (Dioxin-Skandal), wurde auch ein Umdenkprozess für naturnahe Ernährung von Hunden eingeleitet.

Bewährt haben sich um Beispiel Ratgeber wie „Hunde füttern: Einfach – lecker – gesund von Anna Laukner“, einen gutes Buch, um sich einen Überblick zu verschaffen, und „Ernährung von Hund und Katze“ des Autorentrios Case, Carey und Hirakawa, welches für die Hand von Züchtern, Tierärzten und Laien gedacht ist, die sich tiefgreifend mit dem Thema beschäftigen möchten.

Barf – die natürliche Ernährung für Hunde

Ein neuer Trend ist vor einigen Jahren von Amerika über den großen Teich nach Deutschland geschwappt: „Barf“. Zunächst ist dieser Begriff wenig aussagekräftig. Im Amerikanischen wird dieses Kunstwort mit  „Bones and Raw Food“ erklärt. In Deutschland hat sich die Erklärung  „Biologisches artgerechtes rohes Futter“ durchgesetzt. Der Ansatz des Barfens orientiert sich an der Natur. Dort ernähren sich die Caniden vor allem als Carnivoren (Fleischfresser). Dementsprechend beinhaltet Barf-Futter ausschließlich rohes Fleisch, Knochen und pflanzliche Bestandteile. Damit werden alle wichtigen Nährstoffbereiche und natürlich die richtige Gewichtung der Ballaststoffe abgedeckt. Zugegeben: Barfen ist in der Herstellung aufwändiger als das Verfüttern von industriell hergestelltem Hunde-Trockenfutter. Trotzdem ist es nach Meinung vieler Barfer eine ernsthafte und vor allem gesündere Alternative. Wer sich informieren möchte, dem sein vor allem der Klassiker von Swanie Simon „BARF – Biologisch Artgerechtes Rohes Futter für Hunde“ ans Herz gelegt.

Gesunde Ernährung für kranke Hunde

Bei beispielsweise an Allergien erkrankten Hunden ist es sehr oft notwendig, einen speziell auf das Leiden abgestimmten Speiseplan einzuhalten. Gerade die Erkrankung an Allergien hat in den vergangenen Jahren dramatisch zugenommen. Dies liegt möglicherweise nicht zu letzt an unerwünschten Zusatzstoffen, die dem fertigen Hundefutter zugemischt werden. Es ist also wichtig, dass man bei der Beurteilung eines kranken Hund, das Hundefutter nicht außer Acht lässt. Manchmal stellt sich heraus, dass eine bestimmte Krankheit durch das Fressen ausgelöst wurde.

Wenn Sie sich detaillierter informieren möchten, empfehlen wir Ihnen einen Besuch des Hundebuch-Shops www.hundefreunde24.de.

 

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