Riesenschnauzer- Pflege

Riesenschnauzer- Pflege – wie man den drahtigen Riesen in Form bringt

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Die Riesenschnauzer- Pflege ist keinesfalls so aufwändig, wie es viele vielleicht erwarten. Der Gigant unter den Schnauzern hat festes, drahtiges Haar mit weicher Unterwolle. Es ist im Idealfall dicht und eng anliegend, also keinefalls dünn, weich und durchscheinend. Unabhängig von der Farbe des Schnauzers sollte das Haar glatt und glänzend wirken.

Eine geschlossene, harte und damit pflegeleichte Haardecke in der richtigen Farbe erhält man nur durch vernünftiges Trimming. Ab einem Alter von etwa 8 Monaten werden den Tieren die überstehenden, reifen Haare ausgezupft. Dadurch kann das neue Haar fest und intensiv gefärbt durchkommen. Für diese Prozedur verwendet der Groomer neben seinen Fingern auch diverse Trimmmesser. Diese Arbeit sollte man einem Hundefriseur überlassen, der sich auf Handtrimming versteht. Wird der Riesenschnauzer geschoren, verliert sein Haar nicht nur die schöne, kräftige Farbe, sondern auch die harte, eng anliegende Struktur. Das Fell wirkt dann grau und glanzlos. Es wird weich und neigt zum Verfilzen. Im Hundesalon sollte man daher sicherstellen, dass der Riesenschnauzer tatsächlich getrimmt und nicht geschoren wird.

Aufgabe des Besitzers ist das regelmäßige Kämmen und Bürsten seines Riesenschnauzers, wofür je nach Haarpartie ein mittlerer Stahlkamm oder eine Naturhaarbürste bzw. ein Pflegehandschuh verwendet wird. Zwischendurch verschneidet man die überstehenden Haare an den Pfoten und in den Genitalregionen.

Unser Fotobeispiel oben zeigt zwar einen guten Ausstellungshund, aber leider ist er nicht nach deutschen Standardvorstellungen getrimmt. Er entspricht mehr dem amerikanischen Ideal. Für Deutschland wären die Behänge an der Brust und die Beinbehaarung deutlich zu lang und zu übertrieben.

Das Foto auf unserer Riesenschnauzer- Pflege – Seite unterliegt folgendem Copyright: Giant Schnauzer © Maria Devilstar | Dreamstime.com